CLIB-Kompetenzzentrum Biotechnologie

Biotechnologie für eine nachhaltige Wirtschaft

 

Das undefinedCLIB-Kompetenzzentrum Biotechnologie (CKB) ist ein standortübergreifendes Verbundprojekt für eine nachhaltige, ressourcenschonende Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Das Besondere dabei: Biotechnologische Verfahren sollen beschleunigt werden. Die Europäische Union und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen fördern das CKB mit einer Gesamtsumme von mehr als 8 Millionen Euro für drei Jahre. Beteiligt an dem Projekt sind die Universität Bielefeld, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Technische Universität Dortmund und das Forschungszentrum Jülich. Prof. Dr. Volker F. Wendisch von der Universität Bielefeld koordiniert das Gesamtprojekt; die Arbeiten an der HHU koordiniert Prof. Dr. Karl-Erich Jaeger.

 

Die Entwicklung einer biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft, in der erneuerbare Rohstoffe eingesetzt werden, ist eine Antwort auf die aktuellen globalen Herausforderungen und Teil der Forschungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Biotechnologie ist als Schlüsseltechnologie von zentraler Bedeutung für eine Wirtschaft, die von fossilen Rohstoffen langfristig unabhängig werden soll. Das Problem: In der Biotechnologie ist die Zeitspanne von der Idee bis zum Markteintritt zurzeit sehr lang, ganz anders als etwa im IT-Bereich. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Biotechnologie in unterschiedliche Prozessbereiche aufteilt. Vor diesem Hintergrund zielt das CKB darauf ab, eine standortübergreifende und integrierte Forschungsinfrastruktur zu etablieren, die die biotechnologische Wertschöpfungskette – vom Gen und Enzym hin zum Prozess und Produkt – unterstützt und beschleunigt.

In den vier Forschungszentren werden Expertinnen und Experten Strategien erarbeiten, mit denen die biotechnologischen Teilprozesse künftig zusammengeführt werden können. Damit soll die Zeitspanne von der Entwicklung einer Idee bis zum Markteintritt eines Produkts signifikant verkürzt werden. Biotechnologische Lösungskonzepte – beispielsweise zur Steigerung der Ressourceneffizienz – sollen für die wichtigen Märkte Life Sciences und Gesundheit exemplarisch erforscht und zur Anwendung gebracht werden.

 

Dazu wird das CKB mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten, vermittelt durch den Cluster für Industrielle Biotechnologie CLIB2021 e.V., der über ein internationales Netzwerk mit über 100 Mitgliedern aus Industrie und Forschung verfügt. Die Universitäten in Bielefeld, Düsseldorf und Dortmund sowie das Forschungszentrum Jülich können dabei auf bereits etablierte Kooperationen, gemeinsam erfolgreich durchgeführte Projekte und Ergebnisse gemeinsamer angewandter und Grundlagenforschung zurückgreifen.

 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. K.-E. Jaeger; Gestaltung: H. Gieren