Research

Das Gram-negative humanpathogene Bakterium Pseudomonas aeruginosa produziert eine Vielzahl verschiedener Virulenz Faktoren. Hierzu zählen u.a. verschiedene Proteasen (LasB, AprA, Lon), Phospholipasen (PlcA, PlcH, ExoU) und Lectine (LecA, LecB).

Trotz intensiver Forschung ist die Funktion von ca. 43% der Gene, die P. aeruginosa PA01 besitzt, nicht bekannt. Daraus folgt auch, dass die Komplexen Verhaltensweisen und Funktionen während der Infektion durch dieses Bakterium nicht vollständig verstanden werden können. Um aber genau diese zu verstehen und mögliche therapeutische Ansätze gegen P. aeruginosa zu entwickeln, ist es nötig die Funktion der noch unbekannten Gene zu entschlüsseln.

Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf Genen die bisher noch nicht untersuch wurden. Von besonderem Interesse sind vor allem:

  • a) Phospholipasen; eine Gruppe von bakteriellen Virulenz Faktoren, die dazu beitragen die Wirtsmembran zu schädigen und Signal-Netzwerke zu regulieren.
  • b) Proteasen; Sie katalysieren die Spaltung von Peptidbindungen in Proteinen. In Bakterien sind sie sehr oft an wichtigen, regulatorischen Prozessen beteiligt.

Zusätzlich sind wir auch daran interessiert bereits bekannte Virulenzfaktoren zu studieren, deren Wirkmechanismen noch aufgeklärt werden müssen. Hierzu zählen vor allem die Lectine aus P. aeruginosa, welche für die Adhäsion an die Wirtszelle verantwortlich gemacht werden.

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Gruppenleiter

Dr. Filip Kovacic

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